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Wer kann schon sagen ein ganzes Bundesland umrundet zu haben?

Wer kann schon sagen ein ganzes Bundesland umrundet zu haben?

600 Kilometer mit dem Rad in einem durch, hört sich ziemlich viel an! Ist es auch! Überhaupt, wenn man diese Distanz alleine bewältigt. Beim Race Around Niederösterreich (RAN) kann diese aber auch gemeinsam als 2er- oder 3er-Team bewältigt werden.

„Auch wenn es seitens der Regierung immer wieder Lockerungen der COVID-19-Maßnahmen gibt, mussten viele Radmarathons heuer leider bereits abgesagt werden. Gesundheit und Sicherheit der Teilnehmer gehen vor – so auch bei uns! Da wir nicht einen Maßen- sondern Einzelstart haben, bietet sich das RAN am 18./19. September als eines der wenigen verbliebenen Rennen in diesem Jahr an, um doch noch Rennfeeling zu erlangen! Und im Team aufgeteilt sind die Distanzen nicht länger als bei so manchem Radmarathon“, so die Veranstalter. Vor allem kommt aber noch etwas ganz Besonderes hinzu: „Es geht nicht nur darum so schnell wie möglich links und rechts hinunter zu treten und zu kurbeln was das Zeug hält. Auch das Teamgefüge und die Taktik spielen eine entscheidende Rolle“, wissen Georg Franschitz und Christian Troll.

Wie man seine Taktik anlegt, bleibt jedem Teilnehmer/jedem Team selbst überlassen. Einzig die Karenzzeiten (max. 24h im Team) müssen eingehalten werden, um in die Wertung zu gelangen. So könnte beispielsweise das 3er-Team alle 10 Minuten untereinander wechseln, oder zuerst der erste Radfahrer im Team 200 km absolvieren, dann der zweite und dann der dritte. Erfahrungsgemäß wird aber eher öfters gewechselt – je nach Terrain und Zielsetzung alle 15 bis 60 Minuten.

Wie oben erwähnt geht es bei diesem Rennen nicht nur um das Radfahren selbst, wo man Wind, Sonne und womöglich auch Regen trotzen muss. Ob Solo, im 2er- oder 3er-Team – die Strecke zu absolvieren funktioniert nur mit einem guten Team im Pacecar. Sie sind es, die frische Kleidung, Essen und Trinken, Ersatzmaterial usw. mitführen, in der Nacht zusätzliches Licht spenden und als Sicherheit hinter jedem Fahrer/Team (wo notwendig) nachfahren. Wer zudem nicht mit einem Radcomputer (Garmin, Polar, Wahoo,…) unterwegs ist, der die Strecke vorgibt, bei denen dienen die Betreuer nicht nur als Aufheiterer sondern auch als Navigatoren. Ob Bus oder Auto, zwei oder mehr Betreuer, das bleibt jedem selbst überlassen.

Die Anmeldung zur zweiten Auflage ist noch bis 24. Juli geöffnet.