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Rekorde purzelten bei Race Around Austria

Rekorde purzelten bei Race Around Austria

Das Race Around Austria (RAA) 2019 ist seit Sonntag Geschichte. Die 11. Auflage des „härtesten Rennes Europas“ bot wieder alles was das (Ultra-) Radherz höher schlagen lässt. Rekorde purzelten und Geschichte wurde geschrieben.

RAA-Extreme an Reist und Steinberger

Das Rennen über die vollen 2.200 km entlang der grenznahen Straßen Österreichs konnten Nicole Reist und Rainer Steinberger für sich entscheiden. Während Steinberger im Vorjahr in Führung liegend das Rennen frühzeitig aufgeben musste, so fand der Bayer heuer Versöhnung mit der Strecke und sicherte sich in 3 Tagen 21 Stunden und 15 Minuten den Sieg bei den Herren. Die Schweizerin Nicole Reist triumphierte nach 2012 und 2013 heuer in Rekordzeit und zieht dadurch mit den beiden Steirern Christoph Strasser und Eduard Fuchs gleich. Nach Siegen beim Glocknerman und dem Race Across France Ende Juli siegte die 35-Jährige in diesem Jahr zum dritten Mal bei einem Ultracyclingrennen. Eine mögliche Rekordzeit hatte ich schon im Hinterkopf, aber ich wusste beim Start nicht, inwieweit ich nach dieser anstrengenden Saison erholt bin. Während des Rennens habe ich aber schnell gemerkt, dass der Körper bereit ist, den Rekord zu brechen“, berichtete die Extremsportlerin im Ziel. Dominik Meierhofer und Gerhild Maier heißen die Gewinner der RAA 1500-Wertung. Diese Strecke unterscheidet sich von der klassischen RAA-Strecke dadurch, dass es nach dem Glockner gleich direkt wieder zurück nach St. Georgen geht.

RAA-Extreme 2er-Team an Strasser/Kienreich

Mit einem Schnitt von 31,31 km/h umrundeten die Steirer Christoph Strasser und Lukas Kienreich in Rekordzeit Österreich. Sie benötigten gerade einmal 2 Tage 21 Stunden und 38 Minuten. „Ich bin unglaublich glücklich und kann fast nicht glauben, dass es so schnell gegangen ist. Wir haben uns im Vorfeld viel vorgenommen, aber diese Zeit ist ein Wahnsinn“, erzählte Strasser und fügte an: „An diesem Sieg gefällt mir wahnsinnig, dass wir es erstmals geschafft haben, unter drei Tagen zu fahren. Ich glaube, diese Zeit wird in Zukunft schwer zu knacken sein.“ Strasser hat somit alle Wertungen des RAA für sich entscheiden können. Die 4er-Teamwertung gewinnt das Team „Pichler Glas“ in einer Zeit von 2 Tagen 22 Stunden und 57 Minuten.

Bachmann und Dickbauer entscheiden RAA-Challenge

Die RAA-Challenge um Oberösterreich konnten Anna Bachmann und Manuel Dickbauer für sich entscheiden. Hier geht’s zum RAN-Bericht: Link

Die RAN-Teilnehmer beim RAA

Hervorragend schlugen sich auch die Race Around Niederösterreich beim RAA 2019. Der allererste Race Around Niederösterreich-Finisher, Thomas Haas, erreichte in der Solowertung den tollen 6. Platz (4d 17h 53m) und konnte einmal mehr beweisen, dass sich Ausdauersport und Diabetes nicht ausschließen. Franz Kranawetter nahm die 1500er-Strecke in Angriff und wurde in einer Zeit von 3d 14h 30m Siebenter. Dass das Race Around Niederösterreich zu Beginn der Saison ein ideales Vorbereitungsrennen ist unterstreicht die Leistung von Leo Berger. Der Siebente des RANs (22h 34m) benötigte für die um 40 km kürzere Strecke um Oberösterreich nur 19h 50m und wurde bei der RAA-Challenge Fünfter. Dass sowohl Niederösterreich als auch Oberösterreich in unter 20 Stunden zu absolvieren sind zeigten Andreas Riedl und Gerald Sillipp. In der 2er-Wertung der RAA-Challenge belegten sie für die Oberösterreichische Kinderkrebshilfe den 9. Platz. Sie waren dabei um drei Minuten schneller als um Niederösterreich (19h 48m).

Weitere Infos unter: www.racearoundaustria.at
Zu den Ergebnissen gelangen Sie: hier