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Race Around Niederösterreich setzt neue Maßstäbe

Race Around Niederösterreich setzt neue Maßstäbe

Zum zweiten Mal fällt am 1. Mai in Weitra der Startschuss zum Race Around Niederösterreich (RAN). Ein atem(be)raubendes Radrennen über eine Länge von 600km mit 6.000hm entlang der Grenzen des größten Österreichischen Bundeslandes. Im offiziellen Rennhotel, dem Brauhotel Weitra, haben die Veranstalter rund 60 Tage vor dem Rennen über alle Neuerungen und den aktuellen Stand der Vorbereitungen berichtet. Bei einem Top-Starterfeld werden heuer die Österreichischen Meisterschaften Ultra in der Kategorie Solo ausgetragen. Das Rennen und die ÖM-Entscheidungen werden dabei erstmals live im Internet übertragen.

Das RAN bildet den Auftakt zur Ultra-Radsportsaison und sieht sich als logische Ergänzung zu den bereits bestehenden großen etablierten Rennen wie dem Race Across America und Race Around Austria. Mit 600km Länge und 6.000hm ist es ein ideales Einstiegsrennen in den Ultraradsport und bietet den Solostartern, 2er- und 3er-Teams eine anspruchsvolle und vielfältige Strecke durch die verschiedenen Regionen Niederösterreichs. Mit 19h 10min konnte sich Dominik Schickmair bei einer kühlen und nassen Premiere 2019 sensationell den Sieg holen.

Georg Franschitz und Dominik Schickmair sprechen über die Strecke

Kein Solostarter konnte die Strecke schneller bewältigen als er und bei der heutigen Pressekonferenz sprach er über die Charakteristik der 600km. „Auf den ersten 150km geht es doch ziemlich auf und ab“, daher rät er allen Teilnehmern hier nicht zu „überpacen“. „Es könnten Körner liegengelassen werden, die am Ende fehlen“, so Schickmair. Bei Ostwind darf auch das Weinviertel seiner Meinung nach nicht unterschätzt werden und ab dem Semmering wird es sehr anspruchsvoll, was dem Niederösterreicher aber liegt. „Auf den letzten 80km geht es von quasi Null bei Ybbs nochmals auf 900hm hoch. Jeder Kilometer muss hier wegen der vielen Wellen doppelt erkämpft werden. Auf den letzten 20km holte ich letztes Jahr nochmals alles aus mir raus. Für heuer ist mein erklärtes Ziel unter 19h zu finishen!“, so Schickmair, der 2019 den widrigen Wetterbedingungen davonfuhr und zwei Monate darauf den ÖM-Titel in Grieskirchen gewann.

Christoph Strasser – 6-facher RAAM-Sieger will Meistertrikot zurückerobern

Die Veranstalter sind stolz, das Vertrauen des Österreichischen Radsportverbandes bereits bei der zweiten Auflage bekommen zu haben und sind vom Starterfeld begeistert. Neben Schickmair wird Österreichs Aushängeschild im Ultra-Radsport, Christoph Strasser, nach 2018 versuchen das Meistertrikot zurückzuerobern. Der sechsfache Race Across America-Sieger will im August/September als erster Mensch die magische Schallmauer von 1.000km ohne Windschatten durchbrechen. Mit der Startbekanntgabe von Strasser wird es somit zu einem spannenden Duell um den Tagessieg und den ÖM-Titel kommen. Noch nie standen Schickmair und er gleichzeitig bei einem Rennen an der Startlinie. Für Strasser ist das RAN der erste Saisonhöhepunkt. „Ich komme nicht unvorbereitet zum RAN und möchte das Meistertrikot wieder zurückerobern“, ließ Strasser via Skype-Interview ausrichten. Neben der tollen Strecke kennt der Steirer kein Rennen in Österreich, wo so ein starkes Teilnehmerfeld gemeldet hat: „Mit Dominik Schickmair, Manuel Dickbauer, Philipp Kaider, Eduard Fuchs und Dominik Meierhofer sind fünf der momentan über diese Distanz wohl besten Fahrer Österreichs am Start“, so Strasser.

Christian Troll spricht mit den beiden Favoriten Dominik Schickmair (mitte) und Christoph Strasser (rechts)

Mit Bianca Bischof (AUT) und Mareile Hertel (GER), der Weltrekordhaltern im Triple Ultratriathlon, ist das Feld der Frauen derzeit zwar überschaubar, dafür aber qualitativ hochwertig. Die Anmeldung ist aber noch bis 25. März möglich. Man darf gespannt sein, ob der Streckenrekord von Alexandra Meixner (23:13h) aus dem Vorjahr gebrochen werden kann.

Mit über 100 Radfahrern (51 SolostarterInnen, 20 2er-Teams und 6 3er-Teams – Stand: 04.03.2020) gibt es auch einen Starterrekord zu verzeichnen, der die Veranstalter in ihrem Projekt bestätigt: „Wir sind in der glücklichen Lage, dass wir mit der Stadtgemeinde Weitra, der Xundheitswelt mit all ihren Betrieben wie z.B. dem Brauhotel Weitra und Raiffeisen Partner an unserer Seite haben, die von Beginn an uns und dieses Vorhaben seit der ersten Stunde geglaubt haben. Das RAN ist ein großes Abenteuer und wir freuen uns, dass das Konzept so gut angenommen wird. Es sind viele Lokalmatadore heuer am Start. Der jüngste Teilnehmer ist 23 Jahre jung und mit dem Team des Gutenbrunners Herbert Lackner, haben wir drei Athleten mit einem Durchschnittsalter von sage und schreibe 80 Jahren am Start!“, so das Veranstalterduo Georg Franschitz und Christian Troll.

RAN live im Internet

In Kooperation mit dem Sportland Niederösterreich setzen die Veranstalter neue Maßstäbe: Erstmals wird ein derartiges Rennen live im Internet übertragen. „Die Herausforderung bei so einem langen Rennen ist mit Sicherheit, viele attraktive Inhalte zu präsentieren. Neben Livebildern vom Start- und Zielort in Weitra wird, wie auch im Vorjahr am Semmering wieder ein Hotspot sein. Hier werden alle TeilnehmerInnen zum Interview gebeten. Zwei mobile Kamerateams werden live von der Strecke berichten. Natürlich wird es auch heuer wieder die Möglichkeit geben, alle StarterInnen interaktiv via GPS-Tracking zu verfolgen“, so Georg Franschitz.

Weitra wird brodeln

„Wir hoffen, dass das Wetter heuer mitspielt. Einerseits haben es sich die RadfahrerInnen verdient, die monatelang auf diesen Tag hintrainiert haben und anderseits haben wir für Weitra wieder einiges geplant. Weitere Infos wird es dazu in den kommenden Wochen geben!“, so Christian Troll abschließend. Auch der neue Bürgermeister der Kuenringerstadt Weitra, Patrick Layr, freut sich bereits auf die Zweitauflage: „Ich bin ganz optimistisch und zuversichtlich, dass heuer noch viel mehr Besucher kommen und die Betriebe und Gastronomie Weitras bei diesem Sportereignis genießen können!“

Knapp 60 Tage bis zum RAN (vlnr: Georg Franschitz, BGM Patrick Layr, Dietmar Stütz (Raiffeisenbank Oberes Waldviertel, Vorjahressieger Dominik Schickmair, Karl Zöchling (Raiffeisen Niederösterreich), Fritz Weber (Geschäftsführer Xundheitswelt) und Christian Troll)

Weitere Stimmen

„Die Durchführung im ersten Jahr war wirklich beeindruckend. Ich denke, wenn man hört wer heuer am Start sein wird, dass das nochmals eine Liga höher sein wird. Es ist toll hier in Weitra die Ultra-Radsportelite begrüßen zu dürfen“, so Xundheitswelt-Geschäftsführer Fritz Weber.

„Raiffeisen Niederösterreich und das Race Around Niederösterreich passt sehr gut. Die Insides von Christoph Strasser und Dominik Schickmair haben gezeigt, dass das eine herausragende Veranstaltung in Niederösterreich ist. Raiffeisen unterstützt den Sport generell seit vielen, vielen Jahren und derartige tolle Events unterstützen wir gerne!“, so Karl Zöchling (Raiffeisen Niederösterreich)

„Ich war von der Größe des Rennens und von der Organisation überrascht und geflashed. Ich habe nicht geglaubt, dass das in dieser Professionalität ausgerichtet werden kann. Deshalb freue ich mich schon sehr auf die zweite Auflage! Wobei man schon nach dem ersten Jahr nicht geglaubt hat, dass man sich verbessern kann, aber die Veranstalter haben bewiesen, dass es mit dem starken Teilnehmerfeld, dem Livestream und den Österreichischen Meisterschaften eine Steigerung gibt. Wir freuen uns sehr hier Partner der ersten Stunde gewesen zu sein. Wir leben mit 18 Bankstellen die Regionalität und das hat uns auch veranlasst hier Partner zu sein. Dieses Radrennen ist auch eine tolle Belebung der Wirtschaft in und rund um Weitra“, so Dietmar Stütz (Geschäftsleiter Raiffeisenbank Oberes Waldviertel)